Die GGS Am Burgberg in der Presse
Rheinische Post vom 4.2.2012
Grundschüler forschen selbst
Ute Chabrié, Lehrerin an der Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg, wollte von den Kindern wissen, ob sie nervös seien. Ein einstimmiges "Ja!" bekam sie zu hören. Immerhin: Die kleinen Grundschüler hatten gestern ihren großen Tag - sie präsentierten die Ergebnisse ihrer Arbeit im schuleigenen Selbstlernzentrum.
Seit vier Jahren gibt es das Selbstlernzentrum in der Grundschule. Gedacht ist es für die Schüler, die Interesse weit über den Unterricht hinaus zeigen. Hier können sie selbst recherchieren, Spannendes zu vielen verschiedenen Themen erforschen. Nicht nur das Internet, vor allem auch die Schülerbücherei hilft ihnen dabei, die Themen aufzubereiten. Etwa das Thema Dalmatiner: Dass der Hund viel Bewegung braucht und schon im alten Ägypten bekannt war, hat Isabel Meisen herausgefunden. Das Referat der Schülerin der zweiten Klasse ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut., es ist ganz allein die Arbeit der kleinen Isabel. Sie bekommt viel Applaus, wie auch die anderen Schüler der zweiten, dritten und vierten Schuljahre. Dabei muss Ute Chabrié, die das Selbstlernzentrum koordinier, oft stauen, wenn die Schüler ihr sogar noch etwas beibringen. So wird deutlich, wie effektiv das Selbstlernzentrum ist.
Auch Schulleiterin Jutta Mauczok war gestern begeistert, wie prima die Grundschüler im ersten Halbjahr gearbeitet haben. "Die Schüler sind etwa einmal pro Woche eine Unterrichtsstunde lang im Selbstlernzentrum. Für ihre Vorträge dürfen sie nur das verwenden, was sie auch selbst erklären können. Die Lehrer stehen zwar für ihre Fragen zur Verfügung, letztlich findet ihre Arbeit aber nur begleitend statt.
Je älter die Schüler sind, desto umfassender werden ihre Präsentationen, das hat sich in den vergangenen vier Jahren immer wieder gezeigt. Jutta Mauczok: "Wir hätten etwas vor acht Jahren noch nicht gedacht, dass die Schüler mal eben eine komplette Power-Point-Präsentation erstellen würde. Daran sieht man die rasante Entwicklung." Umrahmt wurden die theamtisch verschiedenen Vorträge (unter anderem auch Haie, Star Wars, Kaninchen, Delfine, Harry Potter und Ritter) von der Blockflöten- und Gitarren-AG sowie von den Experimentiergruppen, die dem Publikum spannende Experimente zeigten.
Rheinische Post vom 28.1.2012
Grundschüler in Aktion
Die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg stellen am 3. Februar ab 14 Uhr in der Aula der Wassenberger Schule an der Kirchstraße die Ergebnisse ihrer Arbeit im Selbstlernzentrum vor. Alle interessierten Bürger sind willkommen. Die Themen der Kinder reichen von verschiedenen Tieren über Harry Potter und Rittern bis hin zu den Sieben Weltwundern. Neben den Präsentationen der Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Beiträgen der Blockflöten-AG der Schule und der Gitarren-AG der Offenen Ganztagsschule. Im vergangenen Halbjahr haben Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen eine Stunde wöchentlich im Selbstlernzentrum an selbst gewählten Themen oder in der Experimentiergruppe gearbeitet. Sie haben aus verschiedenen alten und neuen Medien Informationen zusammengetragen und ausgewertet. Um 14 Uhr starten die Kinder der zweiten Klassen ihre Präsentation, um 15 Uhr folgen die Drittklässler, um 16 Uhr die vierten Schuljahre.
Rheinische Post vom 12.12.2011
Budenstadt am Roßtor
Der Gewerbeverein lud zum Weihnachtsmarkt ein. Viele Besucher kamen am Samstag und gestern, dabei entwickelten sich nette Gespräche. Weihnachtstypische Angebote waren allerdings Mangelware.
Schon kurz nachdem die Buden ihre Stände geöffnet hatten, kamen mehr und mehr Besucher in die Wassenberger Innenstadt. Am dritten Adventswochenende fand dort der vom Gewerbeverein organisierte Weihnachtsmarkt als Einstimmung auf das Weihnachtsfest statt. Der Rosstorplatz oder auch die Graf-Gerhard-Straße waren schnell Treffpunkte für nette Gespräche.
In eine kleine Budenstadt verwandelte sich der Roßtorplatz. Dort boten Lehrer, Eltern und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg "100 Prozent Handarbeit" an. Hübsche Dekorationsartikel lockten die Besucher an. Auch der caritative Charakter stand am Rosstorplatz im Mittelpunkt. Der Verein "Wir für Ruanda" sammelte ebenso für die gute Sache wie der Gewerbeverein. Doch nicht mehr das Projekt in Rumänien, sondern die "Schatzsucher", das Hilfsangebot für trauernde Kinder und Jugendliche mit Sitz in Hückelhoven-Doveren, soll vom Einsatz des Gewerbevereins profitieren. Georg Hensges, Vorsitzender des Gewerbevereins, erklärte dazu die Hintergründe: "In Rumänien sind wir soweit, dass die Hilfe zur Selbsthilfe nun gut funktioniert. Wir denken, auch in unserer Region gibt es genügend Ansatzpunkte, wo Hilfe nötig ist. Die Schatzsucher leisten eine sehr wichtige Arbeit, wenn sie trauernde Kinder und Jugendliche unterstützen. Das ist unserer Meinung nach eine gute Sache."
Der Weihnachtsmarkt erreichte auch diesmal beste Besucherzahlen bei gutem Wetter, allerdings blieb das Angebot erneut wenig weihnachtlich. Ob es tatsächlich Kochtöpfe, Pfannen, Haushaltsmesser, Kleidung oder Kissen sind, die einen Weihnachtsmarkt zu dem macht, was er sein soll, ist sicher Geschmackssache. Immerhin gab es auch die Stände, die Krippen, Krippenfiguren und adventliche oder weihnachtliche Gestecke anboten. Glühwein und Punsch fehlten natürlich nicht, den hatte unter anderem die "Bergische Gemütlichkeit" für die Besucher zum Aufwärmen parat.
Nebenschauplatz des Weihnachtsmarktes war der Stiftsplatz hinter der Georgskirche. Dort gab es eine Krippenschau zu sehen. Die Schützen sorgten für einen adventlichen Markt. Etwas Abstand vom Trubel und Zeit für Besinnung in der hektischen Vorweihnachtszeit fanden die Besucher in der evangelischen Hofkirche. Recht gut organisiert war am Samstag und gestern die Verkehrsführung zu den Parkmöglichkeiten in der Innenstadt.
Heinsberger Nachrichten vom 18.7.2011
Burgfräulein und Ritter feiern neuen Namen
Beim Schulfest aus Anlass der Namensgebung der bisherigen GGS Wassenberg in naher Nachbarschaft von Burggelände und Burgfried hat Hochbetrieb geherrscht. Die vom Stadtrat gutgeheißene Umbenennung war in einem demokratischen Verfahren erfolgt, das Elternschaft, Schulkollegium und die Schüler einbezog. Das neue Logo "GGS am Burgberg" lässt den Standort und die geschichtliche Verbundenheit sofort erkennen. Manch ein Schüler hatte sogar Gelegenheit, ein bisher verborgenes Talent einzubringen beim Logo. Sogar eine eigene Schulhymne war im Vorfeld kreiert worden, die beim Schulfest dann zum ersten Mal erklang. Schulleiterin Jutta Mauczok eröffnete die Feier in der Aula mit einer Ansprache.
Die Schüler hatten sich aus dem besonderen Anlass farbenprächtig und ideenreich kostümiert als liebliche Burgfräulein oder als starke Ritter mit ulkigem Kopfputz. Es war viel gebastelt worden, so auch in einem Klassenzimmer, in dem ganze Burglandschaften mit Zinnen und Motten aus der Vorburgenzeit entstanden waren. Andere Gruppen bemalten Porzellan. Die große Wippe im Spielbereich war ständig umlagert. Umgeben war sie von "mottenartigen" Verteidigungsanlagen, wie sie im Mittelalter hierzulande an Rur und Maas häufig vorhanden waren gegen Übergriffe der Wikinger. Zahlreiche Mütter und Väter waren derweil bei der Suppenausgabe, am Grill und an der Kuchentheke im Einsatz. Für den richtigen Sound bei der Eröffnung hatte Pfarrer Thomas Bergfeld mit seiner Gitarre gesorgt. Der vielstimmige Chor sang frisch und frei.
Schulleiterin Mauczok bedankte sich bei allen, die in irgendeiner Weise zur Namensgebung, beigetragen haben. Bürgermeister Manfred Winkens würdigte in einer launigen Ansprache das Engagement und das demokratische Verfahren bei der Namensgebung der Schule, die an dieser Stelle schon kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts in ihrem Ursprung errichtet worden ist.
Rheinische Post vom 11.7.2011
Grundschüler feiern Namensgebung
Nervös betreten die kleinen Grundschüler die Turnhalle. Verkleidet als feine Burgdamen und mutige Burgherren, blicken sie in die vielen Gesichter. Gleich geht es los, der große Auftritt naht. Ihr Lohn: Viel Applaus für ihre Darbietungen. Klar, dass vor allem die Kinder im Mittelpunkt standen beim Schulfest der Gemeinschaftsgrundschule. Es war auch ein besonderes Fest, eine Art Taufe, wie Schulleiterin Jutta Mauczok anmerkte. Nach Jahren der guten Vorbereitung und Überlegungen hat die Schule nun einen offiziellen Namen - Gemeinschaftsgrundschule "Am Burgberg", so wird die Schule im Schatten der Wassenberger Burg künftig heißen. Jutta Mauczok machte im Festakt keinen Hehl daraus, wie stolz sie auf den neuen Namen ist. "2006 wurde die Gemeinschaftsgrundschule geboren. Schon damals wussten wir, dass die Schule einen Namen erhalten soll. Doch wir wollten uns Zeit lassen, um der Schule ein Profil zu geben und um zu wissen, wohin uns unser Weg führt", sagte sie. Im vergangenen Jahr packte die Schule die Sache konkret an und bat um Vorschläge. 180 sind in der Schule eingegangen - für Jutta Mauczok ein überwältigendes Ergebnis, das zeigt, wie sehr sich die Menschen mit der Schule verbunden fühlen. Die Auswahl erfolgte in großer Einigkeit, auch der Rat der Stadt Wassenberg war mit der Wahl des Namens einverstanden. Nun musste noch ein Logo her, was wieder zu einer Art Wettbewerb führte. Schüler Daniel Tille hatte hier die beste Idee, die nun auch auf den neuen T-Shirts verewigt ist. Dafür wurde Daniel im Verlauf des Festaktes geehrt. Zu den Geehrten zählte auch der evangelische Pfarrer Thomas Bergfeld, der die Schulhymne komponiert und getextet hat. Sie heißt "Wir sind die Grundschule in Wassenberg am Burgberg".
Dass der Name über Symbolcharakter verfügt, meinte Bürgermeister Manfred Winkens in seiner Ansprache. "Ich finde es ganz toll, dass die Schule einen Namen bekommen hat. So wird die Schule besonders. Der Name war auch mein Favorit, denn die schöne Burg und der Burgberg sind Wahrzeichen unserer Stadt." Danach ging das Fest auf dem Schulhof weiter. Ausstellungen und Mitmachaktionen sowie Aufführungen der Theater-AG der Schule und der Theatergruppe des Kindergartens Apfelbaum zählten unter anderem zu den Höhepunkten des Tages.
Heinsberger Nachrichten vom 7.7.2011
Grundschule ist nun "GGS Am Burgberg"
Fünf Jahre nach der Zusammenführung der früheren St.-Georg-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule fanden nicht nur Kollegium und Elternschaft, dass es an der Zeit sei, den "Arbeitstitel" - "GGS Wassenberg" - abzulegen und der offenen Ganztagsschule einen griffigen ,eigenständigen Namen zu geben, der auch die Identität der Gemeinschaftsgrundschule deutlich unterstreicht.
Kollegium und Elternschaft waren sich schnell einig. Auch die Kinder wurden befragt. Es war eine echt demokratische Namensfindung, die auch vom Rat der Stadt Wassenberg in seiner Sitzung am 7. April einstimmig gutgeheißen wurde. Die Wassenberger Gemeinschaftsgrundschule soll "GGS Am Burgberg heißen. Damit wird die unmittelbare Nachbarschaft zum Burgberg mit dem dominierenden Bergfried unterstrichen.
Das dürfte auch hilfreich sein für Neubürger und weniger Ortskundige, die einer der zahlreichen sportlichen oder kulturellen Veranstaltungen im großen Veranstaltungsraum auf dem Schulgelände besuchen wollen. Passend zum neuen Namen "GGS Am Burgberg" wurde auch ein eigenes "Logo" kreiert. Darin ist der Bergfried deutlich markiert mit der Abkürzung "GGS" und spielenden Kindern. Da weiß jeder sofort, um welche Schule es sich handelt und wo sie liegt. Der ältere Teil des großen Schulkomplexes stammt noch aus dem Jahr 1905. Er löste damals die altes "Stiftsschule" - in Wassenberg "der au Schöll" genannt - ab. Diese Schule ging in ihrem Ursprung noch auf die alte Stiftsschule der Kanoniker des Georgsstiftes am Stiftsplatz zurück, die schon in ihrem Ursprung im frühen 13. Jahrhundert entstanden war. Die "Burg" als nächste Nachbarin im Schulnamen und Logo einzubeziehen, freut auch manchen alten Wassenberger.
Das Ereignis ist ein Schulfest wert, das am Samstag, den 9. Juli von 11 bis 16 Uhr gefeiert wird. Die Eröffnung mit feierlicher Namensgebung findet in der Aula (Eingang Burgstraße) statt. Ab 12 Uhr gibt es Mitmachaktionen und Ausstellungen auf dem Schulgelände. Um 13 Uhr beginnt das Theaterstück der Theater-AG "Oh, wie schön ist Wassenberg".
Das dürfte nicht nur im historischen und landschaftlichen Bereich interessant sein und einen Blick werfen auf die umfangreichen Neugestaltungen am Burgberg und im Terassengelände des schon 1928 entstandenen Gondelweihers.
Um 14.30 Uhr kommt die Theatergruppe des Kindergartens "Apfelbaum" aus der Oberstadt mit den "Lustigen Abenteuern von Pippi Langstrumpf".
Rheinische Post vom 9.2.2011
Schüler referieren über selbsterarbeitete Themen
Lampenfieber ist ihnen fremd. Schließlich sind sie schon zum zweiten Mal dabei. Sabine und Selina haben ein kurzes Referat über Abendsegler vorbereitet. Die heimische Fledermausart begeistert die Mädchen, die die dritte Klasse der Wassenberger Grundschule besuchen.
In der Aula stellten die Schüler der zweiten, dritten und vierten Klasse die Ergebnisse ihrer Arbeit im Selbstlernzentrum vor. Im vergangenen Halbjahr hatten sich die Mädchen und Jungen mit Themen beschäftigt, die sie interessant fanden: Comicfiguren, Katzen, Dinosaurier, Autos, Ritter, Fußball. Dabei nutzten die Wassenberger Grundschüler neue und alte Medien.
Sabine und ihre Freundin Selina setzten bei ihrer Recherche vor allem auf das Internet. "Da gibt es Seiten für Kinder", erzählt die neunjährige Sabine, die wie Selina bei der Präsentation für Eltern, Geschwister und Mitschüler im Dauereinsatz ist. Auf der Blockflöte spielen sie "Mein Biber hat Fieber! Und "Ich lieb' den Frühling", als die Mitglieder der Blockflöten-AG ihren großen Auftritt haben. Echte Fledermäuse haben sie noch nie gesehen. Aber sie wissen: "Die haben so ein Echo-Ortungssystem, um Hindernissen auszuweichen oder ihre Beute zu fangen."
Eine Stunde pro Woche hatten die Kinder im Selbstlernzentrum der Gemeinschaftsgrundschule an den verschiedenen Themen gearbeitet. Noten gab es dafür nicht, aber eine Zusatz-Bemerkung auf dem Zeug. In kleinen Gruppen mit jeweils sechs Grundschülern hatten sich die jungen Referenten mit ihren Lieblingsthemen auseinandergesetzt. Selbst Batman wurde dabei thematisiert. Die Lehrer halfen beim Sammeln und Sichten der Materialien.
Schulleiterin Jutta Mauczok und das Lehrerkollegium waren begeistert von den Leistungen der Mädchen und Jungen, die sogar Powerpoint-Präsentationen erarbeitet hatten. Auch von den Eltern und Mitschülern gab es viel Beifall für die Nachwuchsredner in der Aula. Schüler der zweiten Klasse hatten ein sogenanntes "Expertenbuch" angefertigt, aus dem sie vorlasen.
Rheinische Post vom 24.12.2010
Kleine Elefanten erfreuen die Senioren
Die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Wassenberg waren in dieser Adventszeit besonders aktiv. Einmal mehr wollten sie alte Menschen im Johanniterstift erfreuen. Kurz vor Weihnachten spielte die Klasse 4b unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Renate Brockschnieder das englische Theaterstück "How the elefant got ist trunk" über den kleinen Elefanten, der durch seine Neugier allen Elefanten den Rüssel bescherte.
Die Schüler waren geschickt geschminkt und aufwendig kostümiert, so dass jeder dem Stück auch ohne Englischkenntnisse folgen konnte. Igel, Kaninchen, Bär, Fledermaus und viele andere Tiere zeigten zudem, was sie gerne essen. Zuletzt ereilte den kleinen Elefanten das Schicksal in Form eines Krokodils, das die fette Nase zum Rüssel langzog.
Die Musikbegleitung schuf eine Atmosphäre, die den Zuschauern so gut gefiel, dass sie am Ende bedauerten, schon gehen zu müssen. Mit einem Schokoladennikolaus wurden die Darsteller belohnt. Schon eine Woche zuvor hatten die Kinder der Blockflöten-AG mit ihrer Lehrerin Ruth Jansen die Senioren in den einzelnen Wohnbereichen besucht. im Gepäck hatten sie nicht nur Weihnachtslieder und traditionelle Gedichte, sondern auch für jeden Bewohner eine Tüte mit selbstgebackenen Plätzchen. Diese hatten die Kinder beiden vierten Klassen zuvor mit Eifer hergestellt und liebevoll verpackt. Die weihnachtlichen Besuche der Grundschule im Johanniterstift sind seit Jahren fester Bestandteil in den Terminplänen von Schule und Seniorenheim. Das freudige Glitzern war nicht nur in den Augen der Senioren zu beobachten. Wer in die strahlenden Gesichter der Kinder schaute, verstand sofort, wie viel Genuss es bringt, anderen eine Freude zu bereiten.
Rheinische Post vom 3.11.2010
Haushoher Favoritensieg
Mit enormem Vorsprung gewann die Wegberger Erich Kästner Schule den Ortsentscheid Wassenberg beim Cross-Cup der Kreissparkasse: Mit der Platzziffer 81 hatte sie 80 Punkte Vorsprung auf den Zweiten, die KGS Orsbeck.
Beim Cross-Cup der Kreissparkasse Heinsberg für Grundschulen hat es sicherlich schon spannendere Ortsentscheide gegeben als den gestrigen in Wassenberg. "Es war sehr eindeutig; wer hier gewinnt, war absehbar", sagte bei der Siegerehrung im Waldstück am Pontorsonplatz Petra Hanßen, die Beauftragte für den Kreisschulsport, dicht umringt von den Kids. Ein vielkehliges "Boaaah" war deren Reaktion, ehe die Organisatorin die Katze endgültig aus dem Sack ließ: "Sieger ist - die Erich Kästner Schule Wegberg".
Die setzte sich in der Tat sehr souverän durch: Mit der Platzziffer 81 lag sie mehr als deutlich vor dem Zweiten, der KGS Orsbeck (161). Gemeinsam Dritte wurden die KGS Myhl und KSG Arsbeck (je 178) vor GGS Wildenrath (198), KSG Birgelen (209), GGS Klinkum (212), GGS Wassenberg (231) und Sonnenscheinschule Heinsberg (268). Mit diesem Sieg hat sich die Wegberger Grundschule zugleich für das Finale am 30. März 2011 qualifiziert, das auf dem Gelände des Erkelenzer Ziegelweihers ausgetragen wird.
Apropos Erkelenz: Bis vor zehn Jahren hatte die Erich Kästner Schule stets am Erkelenzer Ortsentscheid teilgenommen. "Mein Mann, der damals dafür verantwortlich war, hat dann den Wechsel nach Wassenberg vorgenommen", erläuterte Lehrerin Elisabeth Neumann - und verriet verschmitzt den Grund: "In Wassenberg ist der Ortsentscheid einfach leichter zu gewinnen als in Erkelenz."
Für den souveränen Favoritensieg hatte sie auch noch eine andere Erklärung: "Wir sind ja die größte Grundschule in NRW - da ist einfach auch die Auswahl groß. Außerdem haben die Kinder alle sehr fleißig für diesen Wettkampf geübt." Zur Vorbereitung wurde auch auf einem Hindernisplatz trainiert.
Auch im Vorjahr war die Wegberger Schule im Finale dabei. Neumann: "Da sind wir mit einem Punkt Rückstand zum Zweiten nur Dritter geworden. Das schmerzte schon ein wenig."
Heinsberger Zeitung vom 4.10.2010
Wildbienenhotel für die Grundschüler
Mit Sägen, Bohrmaschinen und weiterem Werkzeug rückten die Väter der Kinder der Bienenklasse (4b der Gemeinschaftsgrundschule Wassenberg) zum Grillfest an. Gemeinsam mit Imker Hermann-Josef Schmitz bauten die Väter mit vereinten Kräften ein Wildbienenhotel. In einer Unterrichtsreihe hatten sich die Kinder zuvor mit dem Thema Wildbienen beschäftigt und dabei gelernt, dass sie Einzelgänger sind und sich gerne in kleinen Gängen einrichten. Klar, dass danach die Väter ran mussten, um für die Bienen einen passenden Unterschlupf herzurichten. Sie bohrten Aststücke an, höhlten Holunderzweige aus und schnitten Bambus in Stücke. So entstand ein solides Hausgerüst, das schließlich zum schmucken Bienenhotel wurde. Neben den Kindern freuten sich auch die Klassenlehrerinnen Jutta Mauczok und Renate Brockschnieder sowie die Klassenpflegschaftsvorsitzende Ilka Roggen
Heinsberger Zeitung vom 9.7.2010
Kinder dozieren über Tsunamis und van Gogh
Das Netzwerk "Begaben wagen - Kreis Heinsberg" hatte zum ersten Kinderhörsaal in den großen Sitzungssaal des Kreishauses eingeladen.
13 Grundschulen aus dem Kreisgebiet haben sich in diesem Netzwerk zusammen getan und sich in Kooperation mit der Universität Köln die Begabungsförderung zum Ziel gesetzt. Vor zwei Jahren gegründet, möchte das Netzwerk nicht speziell hochbegabte Kindern fördern, sondern jede Art von Begabung, ob nun kognitiv oder musisch, bei Kindern entdecken und bestmöglich die Entwicklung dieser Kinder unterstützen. Daher haben die beteiligten Schulen ein Konzept zur Begabungsförderung erarbeitet, das spätestens ab September unter http://www.schulamt-kreis-heinsberg.de einzusehen sein wird.
Ein Instrument der Förderung begabter Schüler wurde nun erstmals erprobt: der Kinderhörsaal. Schüler der 13 beteiligten Grundschulen präsentierten im Kreishaus vor 140 Zuhörern, Eltern, Lehrern und Mitschülern, was sie zuvor in Arbeitsgruppen an ihren Schulen zu unterschiedlichen Themen recherchiert hatten. Der Schulrat für die Grundschulen des Kreises Heinsberg, Peter Kaiser, war wie alle Besucher dieser Veranstaltung begeistert von dem zweieinhalbstündigen Programm und den Leistungen der Kinder.
Nicht Dozenten und Professoren standen diesmal auf der Kanzel, sondern Kinder dozierten für Kinder und Erwachsene etwa über das Thema "Von der Sonne zum Licht der Zukunft". Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Hilfarth hatten sich selbständig mit dem Thema vertraut gemacht. Dabei lag das gesamte Management der Präsentation in Händen der Schüler. Laptop, Beamer, die Bild- und Wortpräsentation, alles musste vorbereitet und dann vor Publikum präsentiert werden.
Die Europa-Schule Geilenkirchen trug nicht nur Wissenswertes über "Vincent van Gogh - Der Maler mit nur einem Ohr" vor, sondern hatte auch noch den Pottwal-Rap einstudiert.
Schüler der Johann-Holzapfel-Schule Doveren berichteten über die Entstehung eines Tsunamis, und einer ihrer Klassenkameraden erntete tosenden Beifall für seine Darbietung auf dem Schlagzeug. Die Schulleiterin der Wassenberger Grundschule, Jutta Mauczok, stellte die einzelnen Gruppen vor, sieben an der Zahl im Kreishaus, weitere sechs Gruppen aus dem Nordkreis werden beim Kinderhörsaal in der Erkelenzer Stadthalle Gelegenheit zur Präsentation bekommen. "Begabung wagen heißt auch, den Kindern etwas zutrauen", so Schulrat Peter Kaiser, "wir wollen den Kindern Mut machen, sie stärken und ihnen mit dem Kinderhörsaal eine Bühne bieten auf der sie Anerkennung finden. Ich glaube, wir haben die Begabtenförderung einen guten Schritt voran gebracht."
© 2011 GGS Am Burgberg